Irgendwas läuft falsch beim Thema Industrie 4.0. Den Eindruck wurde Philipp Ramin nicht mehr los, nachdem der Regensburger Doktorand immer wieder Veranstaltungen zur Digitalisierung besucht hatte. Tolle Veranstaltungen mit beeindruckenden Präsentationen, in denen namhafte Firmen ihre restrukturierten Produktionsprozesse vorstellten. Von künstlicher Intelligenz war da die Rede, von dezentralen Systemen, von Digital Twins. Aber wenn sich Ramin nach solchen Vorträgen mit Unternehmern aus dem Mittelstand unterhielt, blieb die Frage, was sie für sich daraus gelernt hatten, allzu oft offen. Und Philipp Ramin fragte sich, ob da nicht eine gewaltige Chance vertan wird.

Die ersten Schritte sind wichtig

Erst Anfang Februar stellte die Commerzbank eine Studie vor, in der 62 Prozent der bayerischen Mittelständler angaben, das Thema Digitalisierung noch zu vernachlässigen. Zu komplex und schnell verlaufe die technische Entwicklung, zu hoch sei der Investitionsbedarf, Fragen der Datensicherheit und der Standardisierung noch ungeklärt, klagten die befragten Unternehmer. Genau da liege das Problem, sagt Philipp Ramin: „Überall wird über den perfekten Weg diskutiert und versucht, die eierlegende Wollmilchsau zu finden“. Dabei sei es viel wichtiger, zunächst im Kleinen anzufangen. Nicht gleich die digitale Revolution auszurufen, sondern Schritt für Schritt zu sehen, wo im eigenen Unternehmen Prozesse verbessert, vereinfacht und transparenter gemacht werden könnten.

Hier geht’s zum kompletten Artikel:

http://www.mittelbayerische.de/wirtschaft-nachrichten/warum-die-industrie-40-noch-lahmt-21840-art1341999.html

Philipp Ramin

Posted by Philipp Ramin

Philipp Ramin ist Mitbegründer des Innovationszentrums für Industrie 4.0. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Digitalisierung von Industrie und Märkten und ist der Initiator des Online Portals i40.de.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.